Für die Artenvielfalt: Die Kirchwerder Wiesen

Das Naturschutzgebiet "Kirchwerder Wiesen" im südöstlichen Teil Hamburgs ist das Größte Schutzgebiet der Hansestadt. Die Artenvielfalt dort beruht auf ganz besonderen Pflegemaßnahmen.

Sie brüten noch in Hamburg: Die Trauerseeschwalbe und die Bekassine. Beide Vogelarten sind in den letzten Jahrzehnten im Bestand deutlich zurück gegangen, aber in den Kirchwerder Wiesen noch zu finden. Es fehlt ihnen anderswo an Habitaten, an Feuchtgebieten um genau zu sein: Wasserbauliche Maßnahmen, wie das Trockenlegen solcher Feuchtgebiete, sowie die Zuschüttung von Gräben und anderen Kleingewässern sind einige Ursachen. Aber auch der Verlust von immer mehr Grünflächen durch eine intensive Landwirtschaft ist problematisch für viele Arten. Während der letzten rund 30 Jahre nahm der Bestand der Trauerseeschwalbe in Hamburg beispielsweise von 49 Paaren in 1976 auf nunmehr 5 - 7 Paare ab. Seither ist der Bestand jedoch auf sehr niedrigem Niveau konstant.

Das Besondere an den Kirchwerder Wiesen ist die extensiv genutzte Wiesenlandschaft, auf der sich viele Arten ansiedeln können. Nicht nur Vögel, sondern auch seltene Pflanzen wie die Krebsschere sind dort zu beobachten. Der NABU-Gewässerschutzexperte Christian Gerbich erklärt in diesem Beitrag, was es damit auf sich hat!

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