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Gewässerschutz ist Vogelschutz. Das zeigt das Beispiel Eisvogel, denn der schillernde Vogel, der zu den bedrohten Arten gehört, soll an dem Hamburger Bach Seebek ein neues Zuhause finden. Doch der Vogel stellt hohe Ansprüche an seinen Lebensraum.

Der Eisvogel als oft gesehener Gast in Hamburg. Das ist das Ziel. Sein Lebensraum ist u.a. die Seebek, sie fließt durch die Hamburger Stadtteile Bramfeld und Steilshoop. In der Vergangenheit hatte die Natur hier einen schweren Stand: Der Bach wurde in Beton eingefasst und begradigt. Lebensräume für Pflanzen und Tiere gingen verloren.
Mit dem "Projekt Eisvogel" soll dies verändert werden. Mit Unterstützung vieler freiwilliger Helfer versetzt der NABU Hamburg den Bach wieder in einen naturnahen Zustand und errichtet Bruthilfen. Selbst seltene Arten wie der Eisvogel sollen so dort wieder ein Zuhause finden und ansässig werden. Gleichzeitig werden die Möglichkeiten zum Spazierengehen, Joggen und Genießen der Natur für Jedermann verbessert. Kurz: Die "neue Seebek" ist ein lebenswerter Platz für Mensch und Natur.

Gemeinsam Hand anlegen ist das Motto der betreuenden Stadtteilgruppe des NABU, die seit 15 Jahren an der Seebek aktiv ist. Ein Großteil der Maßnahmen wird ehrenamtlich umgesetzt. Neben der erwähnten Stadtteilgruppe sind die Naturschutzjugend (NAJU), SchülerInnen benachbarter Schulen sowie lokale Vereine aktiv, um den Eisvogel wieder heimisch werden zu lassen. Nur mit viel freiwilligem Engagement wird das Projekt Eisvogel sein Ziel erreichen: die Seebek zu einem Lebensraum für eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt zu machen, der auch anspruchvollen Arten wie dem Eisvogel genügt.

Möchten Sie das Projekt Eisvogel unterstützen? Dann informieren Sie sich über Ihre Möglichkeiten unter www.nabu-hamburg.de

Weitere Informationen zum Projekt Eisvogel
Wissenswertes über den Eisvogel auf NABU-Hamburg.de
Die Stadtteilgruppe des NABU Hamburg